Strategische Schwerpunkte und Handlungsfelder


1. Nutzendenorientierung

Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Nutzenden und richten unsere Aktivitäten systematisch an ihren konkreten Bedarfen aus. Die empirisch belegten Anforderungen unserer Nutzenden prägen unsere Entscheidungen.

  1. Wir schaffen, adaptieren und pflegen Kommunikationsnetzwerke, die den systematischen Austausch mit allen Nutzendengruppen sicherstellen. Dabei spielt die Stärkung der Liaison-Aktivitäten der Fachbibliotheken eine wichtige Rolle.
  2. Wir implementieren professionelle Benutzungsforschung und bauen Expertise für die Durchführung methodisch fundierter Erhebungen mit qualitativem Schwerpunkt auf. Die Ergebnisse fließen direkt in die Entwicklung unserer Services ein.
  3. Wir gestalten unsere Services und Kontaktpunkte so, dass Nutzende rasch zur passenden Information, Ansprechperson und Leistung gelangen. Dafür stimmen wir die Angebote der Abteilungen und der Fachbibliotheken laufend aufeinander ab.

2. Forschungsunterstützung

Wir begleiten Forschende entlang des gesamten Forschungszyklus als zuverlässige Serviceproviderin und innovative Kooperationspartnerin. Wir kennen die Herausforderungen von Forschungsvorhaben und unterstützen kompetent und passgenau.

  1. Wir fördern Open Science und erweitern unser Portfolio an Forschungs- und Publikationsservices, insbesondere in den Bereichen Digital Humanities und Forschungsdatenmanagement.
  2. Wir bauen Kompetenzen in den Bereichen Softwareentwicklung, Data Science und Künstliche Intelligenz auf, um digitale und datenintensive Forschungsprozesse kompetent zu unterstützen und neue forschungsnahe Services zu entwickeln.
  3. Wir verstehen Doktorand*innen als spezifische Zielgruppe, für die wir maßgeschneiderte Services entwickeln, um während der Qualifikationsphase effektiv zu unterstützen.

3. Raumentwicklung

Wir gestalten und kuratieren Räume. Dabei leitet uns das Ziel, Räume in höchster Qualität zur Verfügung zu stellen, die den Bedarfen der Universitätsangehörigen entsprechen. Bei der Realisierung kooperieren wir mit den entsprechenden universitätsinternen Einrichtungen und verbinden die Standortentwicklung mit unserer Organisationsentwicklung.

  1. Wir entwickeln unsere Standorte differenziert weiter, indem wir bedarfsorientierte Raumkonzepte von Lese- und Lernbereichen über Gemeinschaftszonen bis zu technologisch aktuellen Lab-Umgebungen umsetzen.
  2. Wir evaluieren die Nutzung unserer Räume kontinuierlich und passen das Raumangebot entsprechend an. Dabei arbeiten wir mit unseren Nutzenden zusammen und nähern uns anhand von Prototypen bestmöglichen Lösungen.
  3. Wir legen einen Schwerpunkt auf die inhaltliche Kuratierung von Räumen. Dafür stärken wir unsere Kompetenzen in den Bereichen Vermittlung, Programmarbeit und Community-Building.

4. Gesellschaftliche Verantwortung

Wir unterstützen als Informations- und Gedächtnisinstitution aktiv den gesellschaftlichen Auftrag der Universität Wien. Wir übernehmen Verantwortung dafür, dass unsere Informationsservices und Aktivitäten offen, inklusiv und nachhaltig sind.

  1. Wir priorisieren bei der Serviceentwicklung niedrigschwellige Nutzbarkeit und Barrierefreiheit. Informationszugang als Rund-um-die-Uhr-Angebot ist unser Standard.
  2. Wir richten einen Fokus auf die Erschließung und Digitalisierung historischer Bestände und Sammlungen. Dabei verbinden wir Bestandserhaltung, digitale Zugänglichkeit und wissenschaftliche Nutzung.
  3. Wir unterstützen in unserer Programmarbeit die Ziele der Universität Wien im Bereich Third Mission, befördern Wissenschaftskommunikation und etablieren
  4. uns als attraktive Partnerin für Forschende bei der Umsetzung von Citizen-Science-Projekten.

5. Kooperationen und Netzwerke

Wir arbeiten team-, abteilungs- und organisationsübergreifend zusammen und sehen unsere Aufgaben als Teil umfassender Prozesse. Unsere Organisationsstruktur bietet die Grundlage für Eigeninitiative und Innovation.

  1. Wir fördern das Erproben explorativer Ideen durch flexible Arbeitsstrukturen. Wo sachlich angemessen, arbeiten wir agil und projektförmig.
  2. Wir setzen in unserer internen Kommunikation auf transparente Information, Austausch und Dialog. Dafür entwickeln wir geeignete Formate für alle Mitarbeitenden.
  3. Wir intensivieren die Kooperation zwischen Forschungs- und Publikations-services und Fachbibliotheken, um die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit unserer forschungsunterstützenden Services zu erhöhen.
  4. Wir stimmen unser Serviceangebot konsequent mit unseren Partner*innen ab und erbringen unsere Leistungen dort, wo wir für die Universität Wien und weitere Netzwerke besonders wirksam sind.

6. Lernen und Weiterbildung

Wir begreifen kontinuierliches Lernen als Grundlage für unsere Services und legen einen Schwerpunkt auf die zielgerichtete Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden. Dabei setzen wir auf Kenntnisse, die uns befähigen, technologischen Entwicklungen souverän zu begegnen und sie in unserem Arbeitsalltag reflektiert einzusetzen.

  1. Wir übernehmen die Verantwortung für unsere kontinuierliche fachliche Fort- und Weiterbildung sowie die Pflege unserer sozial-kommunikativen Kompetenzen.
  2. Wir bilden in allen Teams grundlegende Kenntnisse zu Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz aus. Punktuell bauen wir zu ausgewählten Anwendungen Expertise auf, um auf professionellem Niveau zu unterstützen.
  3. Wir optimieren unser internes Wissensmanagement und entwickeln eine zentrale Informationsplattform, auf die alle Mitarbeitenden der UB zugreifen können. Wir achten auf einen lückenlosen Wissenstransfer vom On- bis zum Offboarding.
  4. Wir beteiligen uns aktiv an der Weiterentwicklung der bibliothekarischen Ausbildungen, um die Curricula an zeitgemäße Kompetenzprofile und neu entstehende Handlungsfelder anzupassen.